Benimmregeln

Praktikums-Klinge

aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Sockenparade

Wer in unangemessener Kleidung am Arbeitsplatz erscheint, darf sich nicht wundern, wenn er nicht ernst genommen wird. Der selbstkritische Blick in den Spiegel erspart hier einiges - einen minimalen Sinn für Ästhetik vorrausgesetzt. Den Kleiderschrank-Analphabeten legt aber Mutti gerne die passenden Socken raus.

Nachtschicht

Gerne. Wer sich nicht daran stört, unter Kollegen als Streber zu gelten, darf auch mal länger bleiben. Einsatz und Eifer werden in der Regel belohnt. Blöd nur, wenn es der Chef nicht merkt, weil er selbst schon längst weg ist. Der hat schließlich noch ein Privatleben.

Sex in the CV

Möglich. Muss aber nicht sein. Flirten bedeutet ja vor allem Augenkontakt und gegenseitiges Interesse - beides ist auch in Bewerbungs-situationen wichtig und positiv. Zu tiefe Dekolletés und Sprüche sollte man aber vermeiden. Ein Vorstellungsgespräch ist kein Speed-Date, das weiß meistens auch der Chef. Lieber mit nüchterner Kompetenz punkten, statt mit nackter Haut.

Tarnen und Täuschen

Geht gar nicht. Wer am Arbeitsplatz bloß nutzlos rumhängt, verärgert Chef und Kollegen. Außerdem merkt jeder schnell: Beschäftigt auszusehen ist oft anstrengender, als tatsächlich seinen Job zu erledigen. Also wozu die Mühe?


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