Geld für nackte Haut

aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Wie sieht ein Model für erotische Fotos aus? Groß, blond, vollbusig. Klischee eben. Zum Interview kommt dann ein hübsches Mädel, 22, mit braun-roten Haaren, das keine 1,70 m groß ist. Klar, sie hat eine gute Figur, aber auch einen "ganz bürgerlichen Nebenjob", wie sie sagt. Außerdem macht sie gerade eine Ausbildung im psychosozialen Bereich. Auch wenn sie ihren Freunden und ihrer Familie gegenüber sehr offen ist, hier kann sie ihren richtigen Namen nicht nennen - dann wäre sie ihren "normalen" Job los.

Nennen wir sie Sabine. Den bürgerlichen Zweitverdienst hat Sabine nicht etwa, weil man als Model nicht gut verdienen würde - sie bekommt immerhin 50 bis 150 Euro pro Stunde - sondern weil die Jobs einfach zu unregelmäßig kommen. Mal sind es drei in der Woche, dann tut sich ein paar Wochen lang gar nichts.

"Fast alle meine Kunden sind Hobbyfotografen, die meisten Fotos werden nicht veröffentlicht", sagt sie, "Es gibt einen relativ großen Markt für private Aktfotos, aber nur wenig


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