Praktikumsbericht aus Ottakring

Savoir-vivre in Wien

aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Carol Mugler kam aus Frankreich nach Wien, um hier als Architektin ein Praktikum zu machen. Meistens zieht sie jedoch als Fotografin durch die Stadt. Und lernt eine Menge

Wien ist eine dieser künstlerischen Metropolen, in denen viel passiert. Doch meistens ist man zu weit weg und bedauert es, von Wien nur aus der Ferne schwärmen zu können. Ich habe die Chance bekommen, dieser Stadt nahe zu sein und in ihr zu leben, dank eines internationalen Seminars, an dem fünf unterschiedliche Architekturschulen aus verschiedenen Ländern beteiligt sind. Initiiert wurde das Projekt von "Urbanité mon amour", einem EU-Erasmus-Intensivprogramm, das mir auch eine "Entschädigung" von 350 Euro im Monat zahlt.

Mein Praktikum mache ich in der Gebietsbetreuung für Stadterneuerung im 16. Bezirk. Da ich nur dreißig Wochenstunden arbeite, bleibt mir genug Zeit, um dem französischen "Savoir-vivre" auch hier nachzugehen. Die meiste Action in meiner Arbeit geschieht leider außerhalb meiner offiziellen Dienstzeit.


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