Contra Praktikum

Selbstbestimmt & auserwählt

Matthias Rella | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Wie man sich selbst verwirklicht, keine Kompromisse eingeht und mit Optimismus darauf vertraut, dass sich schon alles einrenken wird

Arbeiten gehen? Praktikum? Jetzt? Kommt mir nicht ins Boot. Diverse Beihilfen vom Staat und ein paar Euro dann und wann halten mich schon über Wasser.

Denn was soll ich mit all den kleinen Fischen, wenn ich weiß, dass irgendwo im großen Ozean der ungeahnten Möglichkeiten ein Orca darauf wartet, an Land gezogen zu werden?

Mir geht es um drei Dinge. Erstens langfristige Existenzsicherung. Die großen Fische, die ich meine, halten im Idealfall ein Leben lang, und wenn man sie schnell verwertet, fangen sie nicht zu stinken an. Reichtum steigt einem nur zu Kopfe. Das Erreichte muss in den Fortschritt investiert werden, um einerseits den Kreis zu schließen ("der Welt zurückgeben, was man von ihr genommen hat") und andererseits die eigenen Möglichkeiten und sich selbst weiterzuentwickeln.

Daher zweitens: Entwicklung. Wider die Gewohnheit! Wer sich einer unveränderlichen

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