Kommentar

Fein sein, beinander bleiben: Die Schulreform ist erneut kein Thema

Integration

Sibylle Hamann | Falter & Meinung | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Stellen wir uns vor, wir wachten eines Tages als Politikberater oder Politikberaterin auf und hätten den Auftrag, uns ein wirklich großes Thema auszudenken. Es müsste positiv besetzt sein, zukunftsorientiert, für alle Menschen wichtig. Es müsste Grundsatzfragen berühren - Volkswirtschaft und Kultur, Integration und Soziales - und sich eignen, um Mut, Visionen und einen neuen politischen Stil zu illustrieren.

Die Politikberaterin schmiert, über dem Auftrag grübelnd, grad ein Jausenbrot für ihre Tochter; der Politikberater wirft im Halbschlaf einen zerstreuten Blick in die Schultaschen. Bingo! Da isses, das große Thema: die Bildungsreform.

Idealer geht's gar nicht. Denn was zu tun ist, damit die Schule in der Gegenwart ankommt, weiß inzwischen jeder, der sich damit beschäftigt. Es gibt internationale Studien, Erfahrungen aus hunderten Schulversuchen, Folianten mit Expertenempfehlungen. Sie laufen allesamt auf eines hinaus: Die Schule muss die Verantwortung für die Bildung aller

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige