Suntinger trauert

Politik | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Wie der Bürgermeister der Haider-Hochburg Großkirchheim vom Landesvater Abschied nahm

Reportage: Florian Klenk/ Klagenfurt

Es sind noch zwei Stunden, ehe der von roten Rosen überzogene Sarg hier beim Lindwurm aufgebahrt werden wird. Der Bergbauer Peter Suntinger ist schon hier. Als er in aller Früh aus dem Mölltal aufbrach, lag noch kalter Nebel über der Stadt. Suntinger kam so zeitig, weil ihm an diesem grauen Morgen ein Privileg zuteil wurde. Er durfte im Wappensaal des Landhauses ein paar Minuten ganz alleine vor dem Toten innehalten.

Suntinger wird beim Staatsbegräbnis auch nicht hinter Absperrungen stehen müssen wie die 25.000 Menschen, die in den nächsten Stunden hier eintreffen werden. Er wird im "Block der Bürgermeister" stehen, ganz vorne bei der Regierung. Haiders Witwe hat ihn auch zur Feier in den Klagenfurter Dom geladen, als Ehrengast, wie Suntinger erzählt. "Der Landeshauptmann war für mich wie ein gütiger Vater."

Suntinger war einer seiner fleißigsten Söhne. Er


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