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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Nur mit Microsoft Word lässt sich richtig arbeiten? So ein Schwachsinn. Es gibt längst ein kostenloses Programm, das mit der Bürosoftware aus dem Hause Microsoft mithalten kann - und zwar OpenOffice.org. Erst vergangene Woche wurde davon eine rundum erneuerte Version veröffentlicht. Sie kann so ziemlich alles, was Microsoft Office kann. Zum Beispiel Texte, Tabellen oder Präsentationen erstellen. Das Programm ist das beste Beispiel für die Volksnähe des Internets. Denn es ruft Programmierer aus der ganzen Welt dazu auf, an der Software mitzubasteln. So werden Fehler gemeinsam ausgemerzt. Und das Ergebnis gibt es gratis im Internet zum Downloaden. "Open Source" nennt sich dieses Prinzip. Klingt sperrig, ist es aber nicht. Denn immer mehr Menschen satteln auf Produkte wie OpenOffice um. Und das ist eine tolle Entwicklung: Denn so entsteht ein neuer Wettbewerb und Wettlauf um Innovation. Selber schuld, wenn man sich weiterhin am alten Word festkrallt - und dafür auch noch teure Lizenzen zahlen muss.


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