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Medien | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Küniglberg ade Die ORF-Führung hat sich jetzt auf die Grundzüge eines ORF-Leitbilds geeinigt. Der öffentlich-rechtliche Sender will sich künftig auf sein inhaltliches Kerngeschäft und seine Vollprogramme im Radio und TV konzentrieren, erklärte ORF-Kommunikationschef Pius Strobl. Ein weiterer Schwerpunkt: die Onlineaktivitäten. Auch der Standort Küniglberg wird wegen der notwendigen Strukturreformen hinterfragt. Strobl spricht von einem "Sinneswandel im Haus". Die Schwächen des Küniglbergs lägen auf der Hand, der Standort sei deshalb nicht mehr "sakrosankt". Hintergrund der Reformideen ist die schlechte Finanzlage des Rundfunks. Der ORF erwartet für 2008 ein Ergebnis von minus 60,5 Millionen Euro. Dieser Verlust kann aus den Rücklagen des Senders gedeckt werden.

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Euro kostet das Kulturmagazin Fleisch ab sofort. Das sind zwei Euro weniger als bisher. Doch das ist nicht der einzige Anlass für Freude: Vier Jahre nach dem Start hat das Blatt einen Relaunch durchgeführt. Nun liegt dem Hochglanzmagazin ein zweiter Teil bei - mit Tipps zu CDs, Büchern und kulturellen Veranstaltungen.

Rolling Stone neu Nach mehr als vier Jahrzehnten schrumpft die legendäre US-Musikzeitschrift Rolling Stone. Mit der Ausgabe vom 30. Oktober wird das Format von bisher 25 mal 30 Zentimetern um einige Zentimeter verkleinert und damit dem Standard auf dem US-Zeitschriftenmarkt angepasst. Die Geschäftsführung erklärte, das kleinere Format verringere die Produktionskosten für Werbebeilagen, man werde aber Seiten hinzufügen, um den Platzverlust auszugleichen. Auf dem ersten Titel des geschrumpften Rolling Stone wird Barack Obama zu sehen sein.


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