Nüchtern betrachtet

Mit den Bahnhöfen liegt einiges im Argen

Feuilleton | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Feuilletonchef Klaus Nüchtern berichtet aus seinem Leben. Die Kolumnen als Buch: www.falter.at

Frankfurt, Frankfurt am Main, die Mainmetropole (wie viertklassige Föjetongfuzzis es ausdrücken) oder auch Effeffemm (wie Leute mit dem Coolnessfaktor von Frühstücksradiomoderatoren dazu sagen) hat das Feeling einer Stadt, zu der man "Mainmetropole" oder "Effeffemm" sagt. Es gibt dort spitz zulaufende Hochhäuser von Banken, dazwischen hat es Banken, Museen, Fuzos und Apfelweinschenken. Als ich vor knapp zwei Jahrzehnten gemeinsam mit Royal Albert Hall in Ffm war, um den Soziologentag zu besuchen (der Titel des entsprechenden Artikels lautete "Niklas und die Eisenärsche", und es ist eigentlich schade, dass das Genre des Soziologentagberichts seitdem ein eher dürftiges Dasein im Falter fristen muss), waren wir dermaßen froh, eine halbwegs akzeptable Kneipe gefunden zu haben, dass wir diese jeden Abend aufsuchten.

In den Zeiten, da ich noch nicht dem internationalen Journo-Jetset angehörte,


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