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Stadtleben | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Christoph Thun-Hohenstein liegt Wiens Kreativpotenzial am Herzen. Aber das ist schließlich auch sein Job

Interview: Christopher Wurmdobler

Wie sehr Christoph Thun-Hohenstein Diplomat ist, merkt man nicht nur an seiner Zurückhaltung. Im Gespräch antwortet der Geschäftsführer des Wiener Kreativwirtschaftsförderbüros departure gerne mit Gegenfragen. Seit November 2007 ist Thun-Hohenstein im Amt. Davor war er acht Jahre Leiter des österreichischen Kulturforums in New York. Auch in Wien zieht der 48-Jährige sein Ding durch: Österreichs kreatives Potenzial fördern und in der Welt bekannt machen.

Falter: Herr Thun-Hohenstein, sind Sie froh, dass Sie seit einem Jahr weniger Stiegen steigen müssen im Job?

Christoph Thun-Hohenstein: Nein, Stiegen hinaufzusteigen ist gesund. Aber hinuntergehen geht auf die Gelenke.

Haben Sie im 24-stöckigen Kulturforum in New York die Stiegen benutzt?

Thun-Hohenstein: Innerhalb der Direktorenwohnung bin ich viel gegangen. Die hat vier Stockwerke, die mit einer


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