Heiliger Bimbam

Stadtleben | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Ab 26. Oktober wird vieles neu bei den Wiener Straßenbahnen. Ein Überblick

Bericht: Joseph Gepp

Wer den Netzplan der Wiener Straßenbahnen betrachtet, der könnte Wien glatt für eine Weltstadt halten. Da vermischen sich die Farben, da kreuzen sich die Linien, und keine Station ist weit von der nächsten entfernt. Der Großteil des Netzes wurde vor rund 100 Jahren angelegt, als Wien tatsächlich noch Weltstadt war: 31 Linien sind es heute, mit 230 Kilometern Gesamtlänge und einer Kapazität von 200 Millionen Passagieren pro Jahr. Und in der Mitte des Ganzen tuckern die ehrwürdigen Linien 1 und 2 mit der und gegen die Einbahnrichtung der Ringstraße.

Diese Ringlinien seien inzwischen obsolet, finden die Wiener Linien. Und die Fahrgäste würden zu oft zum Umsteigen gezwungen. Mit dem Nationalfeiertag, 26. Oktober, ist die kreisrunde Streckenführung des Einsers und Zweiers daher Geschichte. Die Linie 1 wird künftig am Stefan-Fadinger-Platz in Favoriten beginnen und in der Prater-Hauptallee


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