Apulische Botschaft, gesichert

Stadtleben | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Die L'Ambasciata della Puglia kocht wieder so, wie es auch die Italiener tun

Man läutet einmal. Man läutet ein zweites Mal. Man wartet. Endlich das Geräusch eines ziemlich massiven Schlosses. Eine schwere Tür öffnet sich. Aber das Bild, das sich einem bietet, lässt die Sicherheitsmaßnahmen schon ein wenig fragwürdig erscheinen.

Es ist nämlich eine Osteria, gut austapeziert mit süditalienischem Kunsthandwerk und großformatigen Lenin-Porträts. Dazu kommen die wunderbaren Klänge des unvergleichlichen Fellini-Filmmusikers Nino Rota. Alles in allem die idyllische Harmlosigkeit eines Vorstadt-Italieners also. Hier scheinen keine Sicherheitsvorkehrungen notwendig.

Trotzdem: Seit sein Lokal im Jänner 2007 angezündet worden war und sich in den Ruinen bald darauf ein zwielichtiges Messerstecher-Café breitgemacht hatte, sei er vorsichtig geworden, erklärt Gerhart Ginner. Und die EU mit ihren Bestimmungen könne, wenn schon sicher, sowieso auch gleich draußen bleiben, "weil Schneidebretter


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