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Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Kinogeschichte

Andrea Ernst: Eric Pleskow. Ein Leben für den Film. Picus, 180 S., € 22,90

In den 70er- und 80er-Jahren zählte Eric Pleskow, ein gebürtiger Wiener, zu den führenden Persönlichkeiten des US-Films. Er hatte das Geschäft von der Pike auf gelernt, war Cutter, alliierter Filmoffizier in Bayern, später Verleihchef, Chief Executive und Präsident von United Artists sowie Mitbegründer von Orion Pictures. Unter seiner Ägide entstanden Filme wie "Amadeus", "Platoon", "The Silence of the Lambs"; er verhalf Sylvester Stallone ebenso zum Durchbruch wie Arnold Schwarzenegger und war mit Regisseuren von Billy Wilder bis Woody Allen über viele Jahre eng verbunden.

Gut, dass Eric Pleskow jetzt sein eigenes Buch hat. Ein bissl sorgfältiger lektoriert und besser geschrieben hätt's aber schon sein dürfen. Die TV-Redakteurin Andrea Ernst erzählt die außergewöhnliche Geschichte dieses außergewöhnlichen Mannes in einem ebenso effektiven wie simplen Montageprinzip: Erklärende Abschnitte

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