Kunst

Grazy statt Teranga

Kritik

Lexikon | Ulrich Tragatschnig | aus FALTER 43/08 vom 22.10.2008

Galerie Grazy: Verrückt nach Kunst

Die ehemals als Restaurant Teranga so kulinarisch wie im Grunde kunst-aktionistisch bespielten Räume im Innenhof der Werkstadt Graz sind nun wieder klassischer genutzt und von Franz West auf "Galerie Grazy" (spricht man englisch aus) getauft. Eröffnet wird das neue, alte Ausstellungsformat mit Malereien von Natia Kalandadze, die von Fotos ausgeht, diese malerisch jedoch soweit verfremdet, dass sich Figur und Abstraktion in Schwebe halten. Dazu gesellen sich die Plastiken von Gilo Moroder, der in diversen Materialien - vom Sandstein bis zum Holzklotz aus dem Müllcontainer - die scharfkantige, konkrete Konstruktion gegen das weit poetischer Geformte stellt.

Werkstadt Graz, Innenhof, bis 16. 11


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