Seinesgleichen geschieht

Unterhaltungen mit Toten über eine Lebensfrage: Rechte ausgrenzen?

Der Kommentar des Chefredakteurs


Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

A usgrenzung, ja oder nein? Ist die große Koalition naturnotwendig, weil man mit der Rechten nicht koalieren darf? Diese Debatte ist mit Haiders Tod nicht gestorben. Wie geht man politisch mit der Rechten um? Worum handelt es sich bei denen überhaupt? Um Rechtsextremisten (Anton Pelinka), Rechte mit "linkspopulistischem Anstrich" (Rudolf Burger) oder Austrofaschisten (Robert Menasse)? Zwei Reaktionen gab es, als ich letzte Woche Menasses These widersprach. In der Presse schrieb Christian Ortner über Robert Menasses in der Presse vom 16.10. aufgestellte Behauptung, Haider sei Faschist gewesen: "Das ist zwar falsch, aber dafür auch feig. Feig ist, dass Menasse wenige Tage nach Haiders Tod von der Erkenntnis übermannt wird, der Verblichene sei, ein Faschist' gewesen. Hätte er die Behauptung ein paar Tage früher aufgestellt, hätte Haider ihn mit Sicherheit geklagt und den Prozess mit ebensolcher Sicherheit gewonnen."

Ortner führt mich als Zeugen an: "Wenn Haider ein Faschist war, dann

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