Kein Steuergeld für den lahmen Vogel

Falter & Meinung | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Die Zeiten, als nationale Fluglinien noch patriotische Symbole waren, sind vorbei. Weg mit Schaden!

Kommentar: Herbert Walther

Die AUA ist bei weitem nicht die einzige "nationale" Fluglinie, die weltweit in ökonomische Turbulenzen geraten ist. Sie wird auch nicht die letzte bleiben - so düster, wie die Marktentwicklung für die nächste Zeit aussieht. Eigentlich hat sich die AUA erstaunlich lange behauptet, angesichts des Orkans, den die Marktliberalisierung der letzten Jahrzehnte ausgelöst hat. Schließlich liegt das "Grounding" der in mancher Hinsicht vergleichbaren Swissair jetzt auch schon sieben Jahre zurück. Vielleicht war das AUA-Management doch etwas fähiger, der Betriebsrat des fliegenden Personals nicht ganz so betonköpfig, die Politik etwas weniger interventionswütig als von den Medien kolportiert.

Gewiss, nicht alles kann man der AUA selber anlasten: Der Ansturm der Billigfluglinien etwa hatte auch mit der Kreditblase auf dem Kapitalmarkt zu tun. Viel zu vielen Billigfluglinien


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