Frauenhäuser

Politik | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Wer "Frauenhäuser" sagt, meint normalerweise jene, die vom Verein autonome Frauenhäuser verwaltet werden. Das erste wurde 1978 gegründet. 29 davon gibt es heute in Österreich (vier in Wien), mit insgesamt 772 Plätzen. Diese bieten Frauen, die akut von Gewalt in der Familie betroffen sind, samt ihren Kindern eine kurzfristige Wohnmöglichkeit und Betreuung. Die Adressen sind geheim. Finanziert werden sie von den Ländern. Neben diesen "klassischen" Frauenhäusern für Gewaltopfer betreiben auch andere Organisationen (z.B. die Caritas) Häuser für Frauen in Krisensituationen, etwa die Notschlafstelle für Obdachlose, Mutter-Kind-Heime oder spezielle Einrichtungen für Drogen- oder Alkoholkranke


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