Nachgetragen

Politik | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Wien, Europa und die Welt. Journal mehr oder weniger bedeutender Begebenheiten

Mohammed in Wien, Kriminalität in London, Finanzkrise in Reykjavik, Piraten vor Somalia

Wien: Mohammed spricht

"Angesehen ist jener, der seine Familie ehrt." Falls Sie sich in der vergangenen Woche gefragt haben, was genau dieser Spruch auf den Rolling Boards und City Lights der Gewista in Wien, Sankt Pölten, Linz, Graz und Salzburg zu suchen hat: Die Österreichische Islamische Föderation (AIF)hat sich die Werbefläche gekauft und die Aussage des Propheten Mohammed affichieren lassen. Adressaten sind laut der AIF aber nicht nur Muslime, sondern alle Österreicher: "Heute steht das Egoistische im Mittelpunkt", sagt eine Sprecherin. Unter dem Motto "Aufruf zur gesellschaftlichen Solidarität" wirbt der muslimische Dachverband nun schon im dritten Jahr hintereinander für die sozialen Werte des Propheten.

Unter säkularen Muslimen und Islamwissenschaftlern ist das öffentliche Engagement der Islamischen Föderation


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