Um die Ecke gelacht: Scheuba und Palfrader als "Männer fürs Grobe"

Feuilleton | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Humorkritik: Wolfgang Kralicek

Als "Kaiser" ist Robert Palfrader einerseits so populär, dass die Gage, die er derzeit für einen Werbespot kassiert, wahrscheinlich schon höher ist als jene von Roland Düringer. Andererseits glauben immer noch erstaunlich viele Menschen, dass er mit Vornamen Roman heißt.

Beides wird in seinem ersten Kabarettprogramm "Männer fürs Grobe" thematisiert, in dem Palfrader gemeinsam mit Florian Scheuba auf der Bühne des Rabenhofs steht. "Das ist kein Programm in dem Sinn, es handelt sich um ein Event: das Kabarettdebüt des Robert Palfrader", erklärt Scheuba im Rahmen der exzessiven Exposition, die ungefähr ein Drittel der gesamten Spielzeit einnimmt. Eine halbe Stunde dauert es, bis die Herren endlich zur Sache kommen.

Es geht um Zorn. Der eher abstrakte Zorn auf Diktatoren wie Kim Jong Il, die politische Gegner einsperren und foltern, ist ebenso Thema des Abends wie der deutlich konkretere auf jene Umweltverbrecher, die im ersten Bezirk wohnen und trotzdem


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