Vom Happy End nach Land's End

Feuilleton | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Die Künstlergruppe Mahony erforscht die U5, erradelt Filmfinali und errichtet Swimmingpools aus Karton

Porträt: Nicole Scheyerer

Mahony sind am Kofferpacken. Die vierköpfige Künstlergruppe wird am Tag nach dem Interview mit dem Falter nach Cornwall aufbrechen. Gummistiefel müssen auf alle Fälle mit, Stemmeisen und Hammer auch. Ganz einig sind sich Jenny Wolka, Clemens Leuschner, Andreas Duscha und Stephan Kobatsch über das Equipment aber noch nicht. Schließlich verfolgen sie auf ihrer Reise ein denkbar ungewöhnliches Ziel. "Wir wollen sukzessive die Enden der Welt stehlen", erklären die Künstler mit konspirativem Lächeln. "Land's End" nennt sich etwa der westlichste Punkt des britischen Festlands, der schon den Römern als unüberschreitbares finis terrae galt. In Cornwall begibt sich das Quartett auf die Suche nach der Küstenmarkierung oder dem Felsen, der das Weltenende bezeichnet. Diesen Punkt wollen sie jedenfalls räuberisch abtragen - wie das gehen wird, wissen sie selbst


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