Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadtbegebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

... dass die Kärntner Straße erstmals ein Zipfelchen ihres neuen Kleides herzeigt. Auf Höhe Annagasse wurde ein 30 Quadratmeter großes Musterstück des neuen Straßenbelags verlegt - plus eine neue Laterne. Zur Voransicht sozusagen. Bisher lag das Stückchen Probe-Kärntner-Straße höchst authentisch auf einem abgelegenen Gemeindegelände am Stadtrand. Die richtigen Bauarbeiten beginnen erst 2009, damit die Konsumstraße zur Adventszeit baustellenfrei bleibt.

… dass der Advent in der Tuchlauben schon seit 27. Oktober ausgebrochen ist. Dort baumelt bereits die (derzeit noch ausgeschaltete) Weihnachtsbeleuchtung. Sind ja nur noch knappe zwei Monate bis zum Fest. Dennoch drängt sich der schlimme Verdacht auf, dass es erneut zu einem gefährlichen Dauerfeuer aus Kitschleuchten, Weihnachtsmännern, schalen Punschorgien und unerträglicher Dauerbeschallung mit grottenschlechtem Weihnachtspop kommen könnte. Verlassen Sie die Stadt, solange es noch geht!

… wie das Bundesheer am Nationalfeiertag seine Leistungen am Heldenplatz präsentiert (apropos Dauerfeuer). Das waren konkret: ein Panzer, ein Eurofighter, einige Hebebühnen, ein paar Tiroler Gebirgsjäger, die auf Seilen über dem Platz ihre Kunststückchen vorführten. Und der ständige Geruch nach Würsteln und Gegrilltem. Drei Tage davor hatte die geballte Militärmacht übrigens dafür gesorgt, dass nach einer Leistungsschau der Rasen des Heldenplatzes erneuert werden muss - um rund 300.000 Euro. Jetzt soll sich das Bundesheer laut zuständiger Burghauptmannschaft einen anderen Platz zur Präsentation seines Könnens suchen. Wären auf dem abgelegenen Gemeindegelände am Stadtrand nicht noch 30 Quadratmeter frei?


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