"Bestens informiert" oder lieber doch nicht?

Stadtleben | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Bitte keine Werbung: Wie die Post mit einer Werbeaktion Reklameverweigerer zum Umdenken bewegen möchte

Bericht: Joseph Gepp

An diesem Tag finden sich neben Briefen und Rechnungen im Postkasten: ein Billa-Prospekt, ein Bauhaus-Prospekt, Winterreifenwerbung, eine Einladung zum Kieser-Training-Schnuppertag, eine Bezirkspostille, ein Flugblatt mit den "Top-Neuheiten" einer Elektronikkette. Und "Schecks" für die Tageszeitung Österreich im Wert von 50 Cent pro Exemplar, inklusive Glamour-Heftchen und Fernsehprogramm.

Viel Müll, wenig Informationen. Für eine Großfamilie mag es sich rechnen, den Stapel durchzuarbeiten und herauszufinden, wo ein Gutschein Ersparnis bringt oder ein Produkt billiger ist. Im Normalfall aber liegt der Aufwand weit über dem Ertrag.

Wer nun den Postler per handgeschriebenem Zettel darum bittet, die Werbeflut am Briefkasten vorbeizuleiten, wird keinen Erfolg haben. Eine eigene Agentur sei für die Verwaltung der Adressen von Werbeverzichtern zuständig, erklärt die


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