Grüße aus dem Kiefernmuseum

Stadtleben | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Seit 30 Jahren gibt es Ikea in Österreich. Wie man seither gut damit lebt

Bericht: Iris Meder

Wenn Nikolaus Thaller und Bibiane Hromas, Bauingenieur und Jurist sowie Architektin in Wien, Kollegen in ihr Wochenendhaus einladen, bekommen diese vorher eine Einschulung. "Es ist schon ein bisschen erklärungsbedürftig", so Hromas.

Die kurvenreiche Fahrt durch eine idyllische Hügellandschaft mit Weinbergen und Kürbisfeldern endet auf einer Hügelkuppe vor einem Ding, das man in Architektenkreisen eher nicht erwarten würde. Vereinfacht lässt es sich als Achteck mit Seitenflügeln und Spitzdach beschreiben, inklusive Details aus dem Katalog der Einfamilienhaushölle wie Rauputz und dichten Nadelholzhecken.

Tanzen im Achteck

Das Haus in der Oststeiermark nutzt das Paar seit 2007, als es Thallers Eltern verkaufen wollten. Sein Vater, Zivilingenieur für Bauwesen, entwarf es vor 30 Jahren gemeinsam mit einem Grazer Architekten als Ferienhaus für die fünfköpfige Familie, mit vielen holzverkleideten


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