Was fährt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Urban Rad fahren für zu Faule

Bericht: Christopher Wurmdobler

Stresssituation an der roten Ampel. Ein ungeduldiger 13A-Lenker zur Hauptverkehrszeit. Wer jetzt auf dem Fahrradsattel sitzt, muss bei Grün gleich ganz schön in die Pedale treten - oder in Kauf nehmen, von seinen Mitmenschen gehasst zu werden. Aber mit gefühlten 200 PS unterm Hintern und der rechten Hand am Drehgriff können sogar ungeübte Radler beschleunigen. Richtig schnell geht's dann allerdings nicht voran. Ein Elektrorad ist schließlich kein D-Zug. Die anstrengende Mariahilfer Straße wird dafür leichter, die steile Berggasse bleibt gleich anstrengend.

Gernot Schatz mag sein Elektro-Faltrad namens Vertex. Muss er aber auch, schließlich verkauft er das urbane Kleinfahrzeug und andere Modelle als eine Art Vermittler. Der Projektentwickler macht eigentlich aus Lofts Wohnungen, ist deshalb viel in der Stadt unterwegs und reist mit Elektromotor von Baustelle zu Baustelle. So hat das begonnen.

Bis zu 50 Kilometer kämen da


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige