Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Ganserlberg: Die wilde Katze zwischen den Reifenausstattern

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Früher einmal, als die Menschen noch mehr in Grätzeln dachten, da hieß die Gegend zwischen Anton-Baumann-Park und Johann-Nepomuk-Vogl-Platz Ganserlberg. Weil da im 19. Jahrhundert angeblich einmal ein Gasthaus war, dessen Gänsebraten Berühmtheit erlangte.

Chiliblunzen und Murg Tikka

Davon ist heute kaum noch was zu bemerken, da würde das Grätzel eher den Namen Autozubehörderlberg bekommen. Aber wenn man die sportliche Herausforderung annimmt, findet man sogar hier etwas.

Zum Beispiel den Wirt Zum Wirt, wo es Chiliblunzen mit Ziegenkäse, faschiertes Laibchen mit Käsefülle auf Kürbispüree oder Schweinsmedaillons auf Kürbisragout gibt. Ein paar Schritte weiter befindet sich mit dem Tandoor nicht nur einer der kitschigsten, sondern auch der besten Inder der Stadt, von dessen Ruhm zahlreiche Zeitungsausschnitte in den Fenstern künden. Das Sortiment ist zwar auch hier nicht spezieller als bei

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