Das Gansl schmort mit Apostroph

Stadtleben | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Der Koch Christian Wanek verrät seine Geheimnisse rund um die resche Martinigans

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Die Frage nach dem besten Gansl der Stadt, die alle Jahre wieder um diese Zeit heiß diskutiert wird, ist eine ideologische. So einfach ist sie nämlich nicht zu beantworten. Sicher ist allerdings, dass beim Name-Dropping der besten Gänseadressen Rudi's Beisl zu den Spitzenreitern zählt. Die Fangemeinde von "Rudis Gansl" ist groß, das Margaretener Lokal selbst im Verhältnis dazu winzig. Erste Reservierungen fürs Ganslessen gingen bereits im Dezember des Vorjahres ein, erzählt Christian Wanek, Küchenchef und Patron des Traditionsbeisls. Uns hat er sein Martinigansl-Rezept und einige Geheimnisse rund um die Zubereitung verraten.

Zuerst aber wurde die Frage nach "Rudi" geklärt. Rudi, das ist Rudi Stark, Fußballlegende der Austria Wien, der 1982 das Beisl auf der Wiedner Hauptstraße eröffnete. Vor 20 Jahren kochte der junge, fußballbegeisterte Wanek einige Zeit für


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