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Steiermark | Maria Motter | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Kunst für das Wohnzimmer

Ins glühende Abendrot tauchende Delfine wird man auf keinem Bild im Kunstsupermarkt finden. Super steht für die unprätentiöse Art, Kunst zu Preisen anzubieten, die beim Stadtbummel gekauft wird wie eine Wohnzimmerlampe beim Besuch im schwedischen Möbelhaus. Ähnlich wie in diesem verhält es sich mit der Einrichtung des 1. Grazer Kunstsupermarktes. Auf Sperrholzkisten stapeln sich Bilder, zum Schutz von Folie umhüllt: Öl auf Leinwand, Zeichnungen und Collagen - allesamt handsigniert und Originale. Drucke oder gar Poster gibt es keine, die Auswahl ist strikt. Angeboten werden einzig Arbeiten von Profis, heißt Künstlerinnen und Künstlern, die eine einschlägige klassische Ausbildung haben oder seit mehr als zwanzig Jahren von ihrer Kunst leben. Tuschezeichnungen von Yizheng Lin sind ebenso zu erwerben wie Porträts auf Holz von Jaime Ubeda Palenque, der seit 2001 den Kunstsupermarkt beliefert. In Deutschland finden Kunstsupermärkte seit zehn Jahren statt.


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