Ausstellung

Theatermuseum: Historie des Rampenlichts

Tipp

Lexikon | aus FALTER 44/08 vom 29.10.2008

Freudiana, Bühnenbild: H. Schavernoch, Theater an der Wien, 1990

Spot an! Nichts erscheint uns heute auf der Bühne natürlicher als die Dramatisierung durch Licht. Das war nicht immer so: In der Antike pilgerte man während des Tages in die Theaterarena und bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert wurden Bühne und Zuschauerraum durch hunderte Kerzen beleuchtet. Die Ausstellung "Schein Werfen. Theater - Licht - Technik" zeichnet die Geschichte von Licht, Beleuchtung und Schatten als Instrument der dramatischen Interpretation nach. Bereits mit der Einführung des Gaslichts wurde die Regelung von Hell und Dunkel auf der Bühne möglich, aber erst das elektrische Licht im 19. Jahrhundert führte zu einem inneren Wandel des Theaters. NS

Österreichisches Theatermuseum, bis 12.4.


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