Acht Journalisten suchen den ukrainischen Autor

Feuilleton | aus FALTER 45/08 vom 05.11.2008

Die „Literatur im Herbst“ ist heuer der Ukraine gewidmet. Dass das Festival medial gut betreut werden wird, hat seine Gründe

Reportage: Klaus Nüchtern

Dieser Tage wird man in Print, Funk und Fernsehen auffällig viel über die ukrainische Literatur erfahren können. Die boomt nämlich, und das schlägt sich heuer auch im Programm der „Literatur im Herbst“ nieder, die vom 14. bis zum 16. November über die Bühne des Odeon gehen wird. Das ist aber noch keine hinreichende Erklärung für all die Reportagen, die man in den Feuilletons erwarten darf. Sind denn plötzlich alle Literaturkritiker des Landes gleichzeitig und unabhängig voneinander auf dieselbe Idee verfallen? Nicht wirklich. Sie wurden vom Veranstalter, der Alten Schmiede, in die Ukraine geflogen – und dort wartet sie ja auch schon: die Literatur des Landes.

Zehn Autorinnen und Autoren sitzen im Hotel George in Lemberg also acht österreichischen Journalisten gegenüber. Der Essayist und Musil-Übersetzer Jurko Prochasko,


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