Männer für den guten Klang

Feuilleton | aus FALTER 45/08 vom 05.11.2008

Musikproduzenten wie Rick Rubin sind heute genauso berühmt wie die Stars, für die sie arbeiten. Warum?

Recherche: Sebastian Fasthuber

Rick Rubin ist kein Mann vieler Worte. Aber wenn er spricht, hat er die Gewissheit, dass ihm seine Umgebung an den Lippen hängt. Der 45-jährige amerikanische Produzent gilt als Guru der Musikbranche. Selbst Superstars wie Metallica, denen es wahrlich nicht an Selbstvertrauen mangelt, begeben sich für ihn bereitwillig in die Rolle der Schulbuben und erfüllen jede seiner Anweisungen.

„Er weiß, was er von einer Band hören will“, umschreibt Metallica-Gitarrist Kirk Hammett Rubins Erfolgsgeheimnis. „Bei unseren Treffen hörte er sich die Songs an und analysierte sie blitzschnell. Er sagte zum Beispiel: Okay, dieser Song ist toll, aber ihr müsst diesen oder jenen Teil noch ändern. Wir haben Notizen gemacht und weitergearbeitet bis zum nächsten Treffen.“

Das Besondere an Rubins Arbeitsweise ist, dass er sich nicht groß um technische Details kümmert,


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