„Ein sehr lehrreiches Produkt“

Stadtleben | aus FALTER 45/08 vom 05.11.2008

Kampf den Mozartkugeln. Dramolettdichter Antonio Fian lässt jetzt Kafka-Käfer produzieren

Bericht: Christopher Wurmdobler

Sicher wäre eine bizarr gefüllte Variante noch spaßiger gewesen. „Aber gefüllte Schokolade ist nur drei Monate haltbar“, erklärt Antonio Fian. Das war ihm dann doch zu riskant. Der Wiener Dramolettdichter kennt sich aus mit Schokolade. Für das Projekt Kafka-Käfer ließen Fian, die Herausgeberin Karin Fleischanderl und der Illustrator Hansi Linthaler – alle Macher der Literaturzeitschrift kolik – gerade beim Nobelproduzenten Zotter ein paar tausend 20-Gramm-Riegel aus 40-prozentiger Fair-Trade-Milchschokolade herstellen. Etwas spät im laufenden Kafka-Jahr, aber dafür bis Sommer 2009 haltbar.

Zum Käfer macht den Minibarren erst die Verpackung. Darauf zu sehen: der gezeichnete Prager Autor, halb Mensch, halb Käfer. Außerdem besitzt der Riegel zahlreiche schwarze Käferbeinchen aus Pappe. Wer das Naschwerk auswickelt, erhält eines von zehn der schönsten


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