Hmta hmta, schunkel schunkel

Florian Holzer beschreibt seit 1988 jede Woche ein neues Lokal

Stadtleben | aus FALTER 45/08 vom 05.11.2008

Lederhose, Hirschgeweih & Alpenschlager – die Welle der Stadl-Lokale rollt an

Muss man den „Musikantenstadl“ gut finden, nur weil ihn Millionen lieben? Eher im Gegenteil. Muss man DJ Ötzi oder die Zillertaler schätzen, nur weil sie eine Platinene nach der anderen rausschieben? Sicher nicht. Muss man in die Berge streben, um sich dort anstatt von Ruhe und landschaftlicher Schönheit von Sepplkitsch und Hüttendisney zudröhnen zu lassen? Keineswegs. Aber man muss leider anerkennen, dass diese Formen der Unterhaltungsindustrie ein enormes Publikum ansprechen, warum auch immer.

Diesen Umstand kalkulierend, hat Barbara Premrov-Schimanko nach ihrem neoalpinen Riesenhütten-Restaurant Martinjak nun die nächste Stufe gezündet: Beim Platzhirsch handelt es sich um einen großräumigen Veranstaltungskeller, in dem regelmäßig einschlägige Schlagerkanonen auftreten, man rundherum tanzen kann und auch was zu essen bekommt.

Vorweg: Es wäre leicht, sich über den Platzhirsch, sein Konzept und


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