Der Mönch lässt kleine Fische durch

Stadtleben | aus FALTER 45/08 vom 05.11.2008

Marc Mößmer ist Fischwirt und arbeitet an der Wiederentdeckung von Karpfen & Co.

Gerichtsbericht und Fotos: Irena Rosc

Eine Moorlandschaft. Grau, kalt und nebelverhangen. Menschenleer und mit goldgelben Laubstreifen durchzogen. Eine Kulisse wie für einen Henning-Mankell-Krimi: das Waldviertel im Spätherbst. Als Hauptdarsteller kommt Marc Mößmer ins Bild. Er ist Teichwirt, hat eine Lehre als Fischwirt gemacht, maturiert und ein Boku-Studium absolviert.

Mößmer ist der Biofischexperte in Österreich. Aufgewachsen ist er an Bach und See, das hat ihn geprägt, deshalb interessiert ihn neben der Fischzucht vor allem auch das Wasser und dessen Qualität. Er will dem Publikum den Karpfen als exquisites, gesundes Lebensmittel nahebringen.

Kurz vor Allerheiligen werden die Teiche abgefischt. Das ist die Zeit, in der sich der Nebel auch tagsüber nicht vom Boden löst und am Morgen zu Reif gefriert. Wenn es vormittags wärmer wird, tropft es von den Bäumen.

Wochen vor dem Abfischen wird das Wasser


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