Kommunistische Meilensteine in der Steiermark

Steiermark | aus FALTER 45/08 vom 05.11.2008

90 Jahre KPÖ: Traditionell in Krisenzeiten und im Untergrund stark, existierten die steirischen Kommunisten nach 1945 auf niedrigem Niveau bis zum Zusammenbruch des „realen Sozialismus“ im Osten. Mit einer Umorientierung auf konkrete soziale Fragen gelang ihnen ab den Neunzigern ein für österreichische Verhältnisse einzigartiger Aufschwung.

November 1918: Gründung der KPÖ

Anfang 1919: Erste KP-Aktivitäten in der Steiermark

Februar-März 1919: Eine mögliche kommunistische Machtübernahme in der Steiermark wird durch Deutschnationale, Christlichsoziale und Sozialdemokraten verhindert

1933: Verbot der KPÖ

1934-1938: Nach Verbot der Sozialdemokratie Wechsel linker Sozialisten zur KPÖ

1938-1945: Widerstandsaktivitäten gegen das NS-Regime, für Unabhängigkeit Österreichs

1945: Kurze Regierungsbeteiligung in Land und Stadt

1983: Ernest Kaltenegger erstmals im Grazer Gemeinderat

1945-1990: Grazer kommunistische Tageszeitung Wahrheit

1998: Vier KP-Mandate in Graz, Kaltenegger Wohnbaustadtrat

2003: Zwölf KP-Mandate in Graz, zwei Stadträte

2005: Vier Mandate im Landtag, Kaltenegger wechselt in Landtag, Elke Kahr in Stadtrat

2008: Sechs Mandate in Graz HH


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