Alois Hotschnig erhält Fried-Preis

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Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 45/08 vom 05.11.2008

David Lynch der Provinz: A. Hotschnig

Am Morgen verließ er das Haus, und er wurde erkannt, wenn auch nicht als der, für den er sich selbst jeweils hielt. Die anderen wussten, für wen er zu halten war, danach sah es immerhin aus.“ Der in Innsbruck lebende Kärntner Alois Hotschnig (Jg. 1959) ist ein Meister der präzisen Worte und des Erschreckens über die Wirklichkeit. In dem Buch „Die Kinder beruhigte das nicht“ erzählt er verstörende Geschichten, die einen die Welt nach der Lektüre mit anderen Augen sehen lassen. Auf Entscheidung der Jurorin Katja Lange-Müller bekommt Hotschnig den Erich-Fried-Preis 2008, die Verleihung findet bei einer Matinee im Rahmen der Erich-Fried-Tage statt.

Lesung: Literaturhaus, So 11.00


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