Panoramaklang: Stockhausens Gruppen

Tipp Wien Modern

Lexikon | Carsten Fastner | aus FALTER 45/08 vom 05.11.2008

Karlheinz Stockhausen

Es ist wie ein Hubschrauberflug durch eine abenteuerliche Klanglandschaft: Von links branden immer neue Wellen der Streicher heran, von rechts weht eine stille Melodie, von vorn grollt das so üppig wie exotisch besetzte Schlagwerk: Mithilfe dreier rund um das Publikum verteilter Orchester entwarf Karlheinz Stockhausen (1928–2007) in seinen „Gruppen“ (1957) ein atemberaubendes Panorama in Musik. Bei Wien Modern wird dieser knapp 30-minütige Geniestreich des jungen Stockhausen zweimal hintereinander aufgeführt, dazwischen sind einige seiner Klavierstücke und frühen Elektronikwerke zu hören. Keine Frage: Dieser Abend wird einer der Höhepunkte des Festivals.

Konzerthaus, Fr 19.30


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