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Franz Schuh: Lektüre und Paradies

Lexikon | aus FALTER 46/08 vom 12.11.2008

Der Zauber des Lesens: Franz Schuh

Es waren viele Sommer, in denen ich im viel zitierten Schatten der Bäume saß und las“, schreibt der vielfach preisgekrönte Wiener Essayist Franz Schuh (Jg. 1947) in einem bislang unveröffentlichten Text über das Glücksversprechen der Bücher, den er im Rahmen der Lesefestwoche vorträgt. Weiter heißt es darin: „Und weit über die private Erfahrung hinaus gibt es diese Utopie vorwiegend ländlich orientierter, am Landleben maßnehmender Ruhe, utopischer Ruhe, die die Bibliotheken und die Urbanität des Literarischen begleitet. Selbst in der Londoner U-Bahn, die mich Lesenden durchschüttelte, war mir etwas von dieser buchstabenvermittelten Ruhe geblieben.“ SF

RadioKulturhaus (ORF KulturCafe), Do 19.00


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