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Mit Skulpturen Dinge treiben

Lexikon | aus FALTER 46/08 vom 12.11.2008

Franz West mit Passstück

Seit Marcel Duchamp ein Pissoir zum Kunstwerk erklärt hat, genießen Alltagsobjekte in der Bildhauerei einen speziellen Status. Die Minimal Art versuchte, ihre Skulpturen von jedem Bedeutungsgehalt zu reinigen; die Pop-Art wollte sie mit besonders viel „Weltlichkeit“ aufladen. Die Gesprächsreihe „Doing Things with Sculpture“ geht diesen Fragen nach. Den Anfang macht der berühmte US-Künstler Robert Morris, der an den Anfängen des Minimalismus ebenso beteiligt war, wie er Performance-Art und Land-Art mitbegründete. An den hochkarätig besetzten Talks nehmen die Künstler Rachel Harrison, Franz West, John Miller, Paulina Olowska und Christian Philipp Müller teil. Empfehlung! Ns

Mumok, 18. bis 23.11., 19.00


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