Kommentar

Stermann/Grissemann: Wer setzt den Kärntner Landeshauptmann ab?

Terror gegen Künstler


Florian Klenk
Falter & Meinung | aus FALTER 46/08 vom 12.11.2008

Zwei Kabarettisten und ihr Manager werden in Kärnten derart eingeschüchtert und mit einem Attentat bedroht, dass sie es vorziehen zu schweigen und Auftritte abzusagen. Der empörende Fall der verstummten Kabarettisten Dirk Stermann und Christoph Grissemann ist längst keine provinzielle Auseinandersetzung zwischen zwei Spaßmachern und einem BZÖ-Landeshauptmann mehr. Der Fall ist ein Politikum, das breite Aufmerksamkeit verdient. Es geht nicht nur um Meinungsfreiheit. Es geht um das Recht auf körperliche Sicherheit kritischer Künstler, um ihr Recht auf Schutz vor Attentaten.

Es verwundert daher, dass die Solidarisierung der kritischen Öffentlichkeit und der Politik mit den beiden Kabarettisten nicht viel energischer ausfällt. Wo sind jene, die so oft eine Einschüchterung der Zivilgesellschaft wittern? Hier ist es der Fall.

Was war geschehen? Stermann und Grissemann verspotteten im ORF den Führerkult rund um Haiders Begräbnis. Sie witzelten über Petzners Tränen, der Deutsche Stermann

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