Hart und weich zugleich

Politik | aus FALTER 46/08 vom 12.11.2008

Als designierter Chef der ÖVP kann Josef Pröll nicht mehr den lockeren Wohlfühlminister geben. Seine neue Rolle hat er noch nicht gefunden

Porträt: Julia Ortner

Die Gala war ganz nach Josef Prölls Geschmack. Innovative Tischler, ökologisch korrekte Passivhausbewohner, die eigenes Gemüse anbauen, eine große ORF-Show und mittendrin der Mann vom Lebensministerium. Die Verleihung des Klimaschutzpreises vergangenen Dienstag war ein Gute-Laune-Abend. Außerdem eine passende Gelegenheit für den Umweltminister und designierten ÖVP-Chef, sich in Zeiten der rot-schwarzen Regierungsverhandlungen staatsmännisch zu geben.

Was er sich denn von einem neuen US-Präsidenten in Sachen Klimaschutz erwarte, wollte ORF-Journalistin Claudia Reiterer wissen. Von Obama einiges, wenn der hoffentlich das Rennen mache, meinte Pröll und outete sich als Fan des Demokraten. „Aber Obama ist doch kein Republikaner?“, wunderte sich Reiterer. Er sei für die Demokraten und für die Republikaner, sagte Pröll.

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