„Männer sind rührend, aber unpraktisch“

Feuilleton | aus FALTER 46/08 vom 12.11.2008

Die ukrainische Autorin Natalka Sniadanko spricht übers Übersetzen, den k.u.k. Mythos und ihre Landsmänner

Interview: Klaus Nüchtern

Natalka Sniadanko ist gebürtige Lembergerin (Jahrgang 1973). Dass man als solche auch schon fließend Deutsch spreche, ist wohl ein Mythos, ihr Studienaufenthalt in Freiburg im Breisgau wird schon auch geholfen haben. Sniadanko übersetzt jedenfalls aus dem Deutschen (gerne würde sie zum Beispiel Max Goldt oder Feridun Zaimoglu bei einem ukrainischen Verlag unterbringen), ihr kurzweiliger Roman „Sammlung der Leidenschaften“ ist im Vorjahr bei dtv erschienen. Das folgende Interview fand nach einem Gruppengespräch zwischen österreichischen Journalisten und ukrainischen Autoren im Hotel George in Lemberg statt.

Falter: Sie wurden vorhin gefragt, wie man „ukrainische Schriftstellerin“ wird – eine seltsame Frage, nicht?

Natalka Sniadanko: Doch. Sie hat mit dem Unterschied zwischen Land und Sprache zu tun: Andrej Kurkow deklariert sich als ukrainischer

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