In einem Haus, das Liebe heißt

Feuilleton | aus FALTER 46/08 vom 12.11.2008

Kein Vermächtnis: Drei Monate nach seinem Tod ist Hansi Langs letztes Album „House of Sleep“ erschienen

Rezension: Gerhard Stöger

Der Plot klingt nach einem Sonntagabend-Fernsehfilm. Da arbeiten drei Musiker zwei Jahre lang am neuen Album ihrer Band. Hatte ihr vielgelobtes Debüt aus Coverversionen ausgewählter Songklassiker bestanden, sollten es nun ausschließlich Eigenkompositionen sein.

Die drei lassen sich Zeit, entwickeln das Material in freien Sessions, probieren, überarbeiten, verwerfen, probieren weiter. Ideen wachsen sich zu Liedern aus, irgendwann fehlt nur noch der Text zu einer sparsam instrumentierten Ballade. „Is this the way to say goodbye? ’Cause I don’t wanna die, I wanna stay with you always“, schreibt der Sänger. „Is this a way to say goodbye? My friends, you shouldn’t cry, ’cause I had a good life.“

Wenige Tage, nachdem er diese Zeilen eingesungen hat, sitzt die Band im Studio am Wilhelminenberg. Die Stimmung ist ausgezeichnet, alle sind mit den

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige