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Politik | aus FALTER 47/08 vom 19.11.2008

Grüne Ideen für „Ghettoschulen“ In einigen Wiener Schulen beträgt der Migrantenanteil bis zu 90 Prozent. Dazu kommen zehn Prozent österreichische Kinder aus sozial schlechten Verhältnissen, erklären Wiens Grüne. Sie wollen diese „Problemschulen“ durch bilingualen Unterricht oder Jahrgangsklassen aufwerten.

Österreichische Banken haben Forderungen in Höhe von 2,6 Milliarden Euro bei isländischen Bankinstituten. Der Großteil davon, prophezeit Premier Geir Haarde nun auf Ö1, dürfte verloren sein. Ein Drittel der 320.000 Isländer, die mit einer Inflationsrate von 16 Prozent konfrontiert sind, denkt daran, auszuwandern.

Euro Dividende erhielt der Meinl-Clan 2007 von seiner privaten Meinl Bank. Überraschend viel Geld für das schwärzeste Geschäftsjahr, seit es die Marke Meinl gibt. Die Bilanzsumme der Meinl Bank verminderte sich im vergangenen Jahr immerhin um 50, der Jahresgewinn um 18 Prozent. Außerdem ermittelt die Staatsanwaltschaft seit dem spektakulären Untergang der börsennotierten Meinl European Land (nunmehr Atrium Real Estate) gegen Julius Meinl V.

Novomatic im Glück Der politisch bestens vernetzte Wiener Glücksspielgigant Novomatic hat gewonnen – zumindest wenn der Entwurf für das neue Glücksspielgesetz den Nationalrat passiert. Das Finanzministerium plant die Vergabe von bundesweiten Konzessionen für den Betrieb von Glücksspielautomaten. Neben verstärktem Schutz von Spielern muss ein Glücksspielanbieter über ein Grundkapital von mindestens 50 Millionen Euro verfügen. Das schafft in Österreich nur Novomatic.

Winter vor Auslieferung Die FPÖ-Abgeordnete Susanne Winter dürfte vom Immunitätsausschuss des Nationalrats ausgeliefert werden. Im Grazer Gemeinderatswahlkampf hatte die damalige blaue Spitzenkandidatin den muslimischen Propheten Mohammed als „Kinderschänder“ bezeichnet. Daraufhin wurde ein Strafverfahren eingeleitet.


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