Vater werden ist nicht schwer

Politik | aus FALTER 47/08 vom 19.11.2008

Was macht einen guten Papa aus? Dass Männer sich dieser Frage stellen, ist ziemlich neu. Gut so

Gespräche: Sibylle Hamann

Sucht man die Zukunft der Vaterschaft, muss man bloß in die Straßenbahn steigen und nach Ottakring fahren, wo sich der süßliche Geruch der Brauerei mit jenem nach verbrannter Schokolade mischt, der aus der Manner-Fabrik herüberweht. Dort oben, im dritten Stock einer grauen Zinskaserne, wohnt Faris mit seiner Freundin und seinem Sohn Jonathan.

Die geräumige Altbauwohnung, mit abgewetztem Parkett, ist ihre ehemalige WG. Das Kind, mit Schnuller im Mund, ist eineinhalb und macht sein Mittagsnickerchen. Faris, mit ein paar grauen Strähnen in den halblangen Locken, macht Tee. Er ist ziemlich froh, dass alles so gekommen ist.

Falter: Was machst du so, als Vater?

Faris: Ich stehe früh auf. So früh, wie ich es mir vorher nie hätte vorstellen können, als ich noch in der Gastronomie gearbeitet hab. Vormittags bin ich immer mit Jonathan unterwegs, da lernt meine Freundin

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