„Es gibt zu viele Bücher über Olivenöl“

Feuilleton | aus FALTER 47/08 vom 19.11.2008

Rüdiger Wischenbart weiß, warum das E-Book unter-, die Macht der Globalisierung aber überschätzt wird

Interview: Klaus Nüchtern

Rüdiger Wischenbart ist ein profunder Kenner internationaler Buchmärkte. Er hat unter anderem auch an der Konzeption der Buch Wien mitgearbeitet, die heuer vom 20. bis zum 23. November auf dem Messegelände im Prater zum ersten Mal stattfindet (zeitgleich mit der Vienna Boat Show) und die Buchwoche im Rathaus ablöst. Mit dem Falter sprach er über die Zukunftsszenarien auf dem Buchmarkt, die Schwächen der österreichischen Verlage und die Chancen der digitalen Revolution.

Falter: Welchen Beruf üben Sie zur Zeit aus?

Rüdiger Wischenbart: Das lässt sich eigentlich schwer vermitteln.

Sagen Sie einfach, wie er heißt.

Wischenbart: Fachjournalist und Berater.

Auf Ihrer Visitenkarte steht was anderes.

Wischenbart: Content and Consulting – das eine steht fürs Schreibende, das andere fürs Beratende.

Wann ist dieser Beruf erfunden worden?

Wischenbart: Ich übe ihn


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