Was fährt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 47/08 vom 19.11.2008

Wilde Pferde aus der Steckdose

Testfahrt: Tiz Schaffer

Soll noch einer behaupten, die Welt zu retten würde keinen Spaß machen. Ohne direkte Schadstoffemissionen von 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden: Wer ins Pedal des Tesla Roadster tritt, setzt ein Zeichen gegen den Klimawandel – der schnittige Sportwagen wird nämlich elektrisch betrieben.

Allerdings: Die Welt retten darf vorerst ausschließlich die finanzielle Elite. 99.000 Euro (+Mwst.) legt man für den Flitzer hin. Arnold Schwarzenegger und George Clooney haben bereits einen. „Very nice“, meinte der kalifornische Gouverneur nach einer Testfahrt angeblich. Ist Schwarzenegger ein early adopter?

Der Begriff bezeichnet Käufer neuester technischer Produkte, deren Alltagstauglichkeit und Reife aber noch umstritten ist. Derzeit besitzen insgesamt 500 Wohlbetuchte weltweit den leistungsstarken Sportwagen. 1200 Kunden stehen bereits auf der Warteliste, in Europa beginnt die Auslieferung Anfang nächsten Jahres.

Wer mit dem Tesla Roadster


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