Mobil eben

Wie wir uns bewegen

Stadtleben | aus FALTER 47/08 vom 19.11.2008

Staus verstehen

Komisch: Immer da, wo man gerade ist, ist Stau. Meist unerwartet taucht er genau dann auf, wenn man nicht mit ihm rechnet, hat der deutsche Verkehrsphysiker Michael Schreckenberg herausgefunden. Neben offensichtlichen Staugründen wie Unfällen, Stoßzeiten oder Baustellen hat es Schreckenberg der sogenannte „Stau aus dem Nichts“ angetan, der sich aber nicht aus nichts, sondern aus zäh fließendem Verkehr entwickelt: „Ab 1500 bis 1800 Fahrzeugen pro Stunde und Spur wird der Verkehr instabil. Kommt es nun durch Unaufmerksamkeit, Überreaktionen und Spurwechsel zu weiteren Abbremsmanövern, so entsteht eine Stauwelle.“ Der Forscher zitiert Blaise Pascals berühmten Satz: „Alles Unglück des Menschen rührt daher, dass er nicht in seinem Zimmer bleiben und ruhig auf einem Stuhl sitzen kann.“

Sicher zu Fuß

2007 verletzten sich laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit rund 1800 Menschen in Österreich durch Stürze bei Regen, Nebel oder Laub auf öffentlichen Flächen


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