Mädchenwunden, Mädchenwunder

Steiermark | aus FALTER 47/08 vom 19.11.2008

Die Dichterin Sophie Reyer und ihr radikal poetischer Roman-Hybrid „Baby Blue Eyes“

Porträt: Christof Huemer

Sie kommt keine Minute zu spät, trägt eine Kappe, die sie gleich abnimmt, moderater Händedruck. Da steht sie also, Sophie Reyer. Die Dichterin lächelt fein und spielt mit ihren Haaren; am Nebentisch sitzt die ehemalige Stadtschreiberin Maruša Krese; Reyer ist zu höflich, sie sofort zu begrüßen, setzt sich, das Café und Nervosität rahmen sie ein.

Eine Google-Suche nach „Sophie Reyer“ fördert 586 Ergebnisse zutage; nicht wenige für eine Vierundzwanzigjährige, auch wenn die meisten Einträge lediglich auf Veranstaltungen verweisen, an denen sie teilnahm, als Dichterin oder Komponistin. Mag sein, dass dies ihr erstes Interview ist. Das könnte man mitdenken. Noch dieses Jahr wird die Autorin Sophie Reyer zwei Bücher veröffentlichen. Der Band „Vertrocknete Vögel“, laut Reyer „drei Geschichten über drei Frauen, die in einer vierten zueinander finden“, erscheint


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