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Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 48/08 vom 26.11.2008

Roman

Judith Kuckart: Die Verdächtige. DuMont, 285 S., 20,50

Solche Polizisten hat die Welt noch nicht gesehen: 39 Jahre alt, gesegnet mit dem Aussehen eines George Clooney, sensibel und einsam, mit einem Faible für Bob Dylan und Hang zum Sinnieren: "Nicht zum ersten Mal kam ihm da die Vorstellung, das Schönste an der Welt sei, dass man in ihr verschwinden könne."

Kann man natürlich nur selten, auch wenn die Aussichten darauf zu Beginn des Romans gut zu sein scheinen. Robert, der Kommissar, versucht nämlich, einen Mann wiederzufinden, der im Dunkel einer Geisterbahn verschollen ist. Dessen Freundin Marga taucht bei Robert auf wie eine Sparvariante der großen Hollywooddiven und gibt eine Vermisstenanzeige auf.

Die Fahndung beginnt, aber alle Spuren führen zu Marga, die von der Zeugin zur titelgebenden "Verdächtigen" aufsteigt. Robert und Marga kommen sich dennoch näher, und es werden nicht nur Körperflüssigkeiten, sondern leider auch Lebensweisheiten ausgetauscht. Kuckart bietet


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