Literatur Vorschau

Die schreibkraft feiert zehn Jahre

Lexikon | Tiz Schaffer | aus FALTER 48/08 vom 26.11.2008

Das Team der schreibkraft feiert zehnjähriges Jubiläum "alles bestens" nennt sich die aktuelle schreibkraft-Ausgabe

Für immer" hieß die letzte Ausgabe der schreibkraft. Das "Feuilletonmagazin", wie es sich selber nennt, wird es zwar so lange nicht geben, aber zehn Jahre sind immerhin schon geschafft. Werner Schandor, Robert Hutter, Hermann Götz, Hannes Luxbacher und Andreas R. Peternell, aus jenen Herren setzt sich das fünfköpfige Team zusammen, dass sich nun schon 17 Ausgaben lang als "Borderliner zwischen Literatur und Journalismus" um Lesefreude bemüht. Ein einfaches und dennoch stimmiges Konzept, abgerundet wird eine Ausgabe der schreibkraft zusätzlich durch ausgewählte Rezensionen. Dass das Ergebnis nie banal wird, dafür haben bislang Autoren wie Ann Cotten, Franzobel, Peter Glaser, Christian Ide Hintze, Franz Schuh oder auch Elfriede Jelinek gesorgt. Niemand sollte sich aber von der Teilnahme einer Nobelpreisträgerin abhalten lassen, doch selber zu dem jeweiligen Generalthema einen schönen Text zu verfassen und einzureichen, das Team trifft allerdings die Auswahl. Die ist für die letzte Ausgabe schon getroffen worden: "alles bestens" nennt sie sich und wird beim Zehnjahresfest der schreibkraft im Forum Stadtpark präsentiert werden. Daneben gibt es eine Lesung von Mieze Medusa und Isabella Huser, eine Showdanceperformance der Grazer Obsession Sisters, ein Konzert von David Lipp & Die Liebe. Vorgestellt wird auch Beate Tröger, sie nimmt gerade das von der schreibkraft erstmalig ausgeschriebene "Readers in Residence"-Programm in Anspruch. Drei Wochen lang einfach lesen. Das ist doch bestens!

Forum Stadtpark, 27.11. um 20.00


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